Jürgen Cito

„Opportunity and Hard Work”

von Jürgen Cito, 1. Februar 2016

„Opportunity looks a lot like hard work“ – ist das Zitat auf das der Titel dieses Textes anspielt, den Ashton Kutcher bei einer Dankesrede offenbart hat. Die Rede ist geziert von Anekdoten, die illustrieren sollen wie wertvoll jede einzelne Erfahrung ist und dass man sich für keine Arbeit zu schade sein sollte.

Diesem Gedankengang konnte ich einiges abgewinnen und sah auch Parallelen zu meiner eigenen Studienzeit und weiteren Karriere. „Opportunity“ ist erst dann möglich wenn man sich in die richtige Ausgangslage bringt. Oft weiss man nicht so recht, wie man in diese Lage kommt und der Weg zu vielen Möglichkeiten ist oft kein direkter. Und hier kommt der Punkt: man darf sich für nichts zu schade sein.

Um zurück zu Anekdoten zu kommen, ich habe mit 16 am Fließband riesige Kugellager für Flugzeuge geschleppt, konnte mir dadurch dann mit 17 ein Praktikum und einen Aufenthalt in den USA finanzieren. Seitdem habe ich neben meiner Ausbildung an der HTL Wiener Neustadt und meinem Studium an der TU Wien daran gearbeitet mich in die richtige Ausgangslage zu bringen. Während des Studiums habe ich jede Möglichkeit genutzt, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Meine Wege führten mich zu Praktika in Deutschland und den USA und vielen Workshops in den unterschiedlichsten Teilen Europas. Jeder Aufenthalt war sowohl kulturell, als auch karrieretechnisch eine besondere Erfahrung. Und jede Erfahrung wiederum war ein wichtiger Schritt zur nächsten Möglichkeit. Dadurch hatte ich auch das Privileg viele Menschen kennenzulernen, die meinen Horizont erweiterten und mir auf den Weg geholfen haben auf dem ich mich jetzt befinde.

Mein Weg ist natürlich geprägt durch meine Präferenzen. Das Umfeld einer Universität – und speziell jenes der TU Wien – bietet hier eine Vielzahl an Möglichkeiten. Das kann einfach ein USI Kurs sein, vielleicht Erasmus, ein Auslandspraktikum, eine Summer School, Vorlesungen eines anderen Studiengangs, ein Workshop, oder Mitwirken bei einer Studentenorganisation oder anderen wohltätigen Zwecken (BEST, IAESTE, ESN, etc.).

Das Studium bietet hier viele Privilegien sich zu entfalten und Horizonte zu öffnen. In diesem Sinne will ich noch appellieren: Die Möglichkeiten sind da, sie müssen nur genutzt werden. Seht euch um und überlegt euch, was Spaß machen könnte und ein wenig Arbeit dahinter sollte nicht gescheut werden. Es wird sich lohnen!